Into the Wild - Mari's Dschungelcamp

17Dezember
2013

Vietnam! Asien mal anders

Blog: Hallo meine Lieben! 17 wunderschöne Tage in Vietnam liegen hinter uns! Los ging es ja am 1.12.13. von Bangkok aus. Wir flogen in den Norden in Vietnams Hauptstadt Hanoi. Eine wahnsinnig tolle Stadt!! Manchmal dachte ich wirklich, ich sei in Frankreich gelandet. Nicht nur in der Architektur bemerkt man den Einfluss Frankreichs. Auch das Essen ähnelt teilweise dem der französischen Küche. Zumindest was die Klischees betrifft ;) An jeder Ecke bekommst du Baguettes, wahlweise als Sandwich zubereitet oder einfach nur so! Kleine Straßenstände servieren gegrillte Taube und Froschschenkel! Nicht unbedingt mein Geschmack :/ Generell mussten Felix und ich uns sehr an die Nahrungsumstellung gewöhnen. Ja, man solls kaum glauben, ich hätte auch nicht gedacht, dass die thailändische und die vietnamesische Küche sich doch so stark voneinander unterscheidet! Selbst der Norden und der Süden Vietnams kocht vollkommen unterschiedlich! Aus Thailand waren wir sehr leichte gesunde Gerichte gewöhnt, meistens mit mehr Gemüse bestückt als mit Nudeln oder Reis. In Hanoi entgegen wurden uns eher plumpe Reis- oder Nudelgerichte serviert, wo man dann auch wirklich nur einen Teller Reis oder Nudeln bekam und einem zweiten Teller mit Fleisch. Meistens entweder Rind oder Hühnchen. Mir war das Essen dort oben irgendwie zu fettig, die Suppen waren sehr schwer und es wurde viel mit tierischem Fett gekocht. Also alles nicht so meins. An einem Tag haben wir uns mit einer jungen Vietnamesin in unserem Alter getroffen, die wir über "Couchsurfing" kennen gelernt haben. Ursprünglich hatten wir nämlich den Plan, unsere 16 Tage Vietnam möglichst mit Couchsurfing zu überbrücken, um Geld zu sparen. Aber als unsere erste Couchsurfererfahrung irgendwie gründlich in die Hose gegangen ist (Die Story erzähl ich gleich), waren wir doch nicht mehr so scharf darauf, zumal die Hostelpreise in Vietnam sogar noch billiger waren als in Thailand. Naja, auf jeden Fall haben wir uns dann mit der Vietnamesin Phoebe getroffen und es war ein supertoller Nachmittag! Sie selber ist total die Süße und sie hat uns eigentlich den ganzen Tag nur gemästet! :D Sie hat uns nämlich gezeigt, wo die "richtigen" Vietnamesen essen, snacken und sich mit Freunden treffen. Das war total spannend, da wir wirklich in manchen Gegenden der Altstadt Hanois die einzigen Touristen zu sein schienen. Umgeben von vietnamesischen Gleichaltrigen verspeisten wir das erste mal in unserem Leben auf einem kleinen Plastikhocker sitzend, gerösteten Aal! Ich hatte mich erst wirklich dagegen gesträubt sowas zu essen, denn Aal war wohl das letzte, von dem ich mir hätte vorstellen können, dass es mir schmeckt. Aber tatsächlich: Aal war bisher das erste, was mir so richtig in Vietnam schmeckte!! Felix fands auch total super! Aber die "Tofumilch", die uns als Dessert aufgetischt wurde, mochten wir dann doch nicht so ganz! ;D Von Phoebe erfuhren wir auch total spannende Dinge über das Familienleben bei den Vietnamesen. So war es bei ihr zum Beispiel der Fall, dass ihren Eltern ziemlich egal war, was sie machte, wo sie hinging, was sie studierte etc., da für die Eltern nur der Sohn von Bedeutung war, da er später das Haus leiten sollte und die Eltern versorgen musste. Das bedeutet nicht, dass ihre Eltern sie nicht lieben würden und Phoebe sah sich nicht ihrem Bruder gegenüber benachteiligt, sondern sah es eher als Geschenk, da sie so die Freiheit hatte, zu studieren, WAS und WO sie wollte :) Sie plant zum Beispiel ab dem nächsten Jahr in Australien "Hotelmanagement" zu studieren und dann nach England zu gehen. Sie sprach übrigens sehr gutes Englisch und der Grund dafür war, dass sie es nicht nur in der Schule lernte, sondern sich auch noch privat zu einem Englischkurs mit ihren Freunden traf, indem sie zweimal die Woche in ihrem Lieblingscafé sitzen und nur Englisch miteinander sprechen. Ich hatte sehr viel Respekt vor ihrer Zielstrebigkeit und ihrem Fleiß. Okay und jetzt mal zu unseren ersten Couchsurferfahrung ;D: Also wir sind ja abends in Hanoi angekommen und hatten uns auch gleich mit einem Couchsurfer verabredet. Wir wollten uns um 19 Uhr vom Ho Chi Minh Mausoleum treffen. Als wir uns dann trafen war ich schon ein bisschen verstört von seinem Äußeren, denn er sah etwas verwahrlost aus.. Ich hoffte insgeheim nur, dass seine Wohnung anders aussehen würde, als wir zu dritt auf seinen kleinen Roller stiegen. Als wir an seinem Haus ankamen, war ich erst einmal sehr positiv überrascht! Sehr geplegtes Altbauhaus. Doch leider hielt der Eindruck nur bis zu seiner Türschwelle an :( Alles hinter seiner Wohnungstür ließ meine Alarmglocken schrillen. Erst einmal war es eh nur ein Zimmer und es war unglaublich verdreckt und zugemüllt. Zu allem Überfluss hatte ich an dem Tag auch noch Magenprobleme und als ich sein Bad benutzen wollte, wär ich fast schreiend rausgelaufen. Ich glaube, ich erspare euch an dieser Stelle weitere Details über den Zustand seiner Toilette ;) Auf jeden Fall war für mich klar: ICH KANN DA NICHT BLEIBEN! Der Typ (Kommt übrigens aus Kolumbien) war zwar mega nett und freundlich, gar keine Frage und Couchsurfen ist ja eh was freiwilliges usw., aber das ging für mich einfach gar nicht klar. Also ich bin durch die Reise durch Thailand schon echt abgehärtet gewesen, weil wir auch in Thailand schon echte Dreckslöcher hatten, aber das hat leider einfach den Vogel abgeschossen :/ Lange Rede, kurzer Sinn: 2 Stunden später lag ich auf einem schönen Bett in einem SAUBEREN Hotelzimmer. Nachdem haben wir es bisher nicht noch einmal mit dem Couchsurfen probiert. 2 Tage später sind wir dann auch ins Hanoi Backpacker Hostel gezogen, ein super schönes, modernes Hostel, mit tollen Dormetories (Mehrbettzimmer), Aufenthaltsräumen und Frühstück inkl. hihi. Wir blieben in Hanoi insgesamt 5 Tage, schauten uns im Kino noch den zweiten Teil von "Die Tribute von Panem" (Catching fire) an! Es war irgendwie sehr "beruhigend", am anderen Ende der Welt, wo man immer nur neue Dingr erlebt, mal so etwas Alltägliches wie einen Kinobesuch zu machen. Von Hanoi ging es weiter nach Hue. Wir wurden schon gewarnt, dass es dort regnen sollte, aber das war uns egal, denn die ehemalige Hauptstadt wurde als besonders schön und faszinierend beschrieben. Nach der 15 stündigen Busfahrt war aber von der erhofften Faszination nicht viel zu sehen. Wir fanden die Stadt einfach langweilig und trist. Und das lag nicht nur an dem Regen. Trotzdem blieben wir in Hue 2 Nächte und schliefen dort im Hue Backpackers Hostel (Das gleiche wie in Hanoi). Letztendlich blieben wir da eigentlich nur zwei Nächte, weil wir am ersten Abend mit ein paar Leuten aus dem Hostel die Happy Hour nutzten und feiern gingen. Für Felix und mich endete der Abend traurigerweise schon um 23 Uhr! (Ich war der festen Überzeugung, dass es schon 2 Uhr nachts oder so gewesen sein musste, aber als ich im Bett lag, zeigte meine Uhr erst 0:15 Uhr) Wir brauchten von dem Club, der nur zwei Straßen von unserem Hostel entfernt war, über eine Stunde. Erst liefen wir total verpeilt (und betrunken) tausend mal im Kreis, bis uns ein Tuc-Tuc Radfahrer überredete, uns für 30000 Dong zum Hostel zu fahren. Er hat in der Nacht wahrscheinlich das Geschäft des Monats gemacht, denn betrunken wie ich war, drückte ich ihm einen Hunderttausender in die Hand, nuschelte nur ein "Schtüümmt dso" und rauschte ab, Felix hinterher. Da wir Hunger hatten, haben wir uns noch ein 1m langes Baguette gekauft und lagen schließlich komplett angezogen und Brot muffelnd im Bett haha. Das war echt die schrägste Nacht auf der ganzen bisherigen Reise! Am nächsten Tag hätt ich mich noch für die Hunderttausend Dong Ohrfeigen können, aber das Geld war ja so oder so weg. Den nächsten Tag verbrachten wir dann übrigens gammelnd im Hostel. Felix schaffte es erst gegen Abend aufzustehen xD Von Hue gings dann weiter nach Da Nang. In Da Nang blieben wir eine Nacht und aßen am nächsten morgen das allerbeste Frühstück meines Lebens! Wir frühstückten in dem amerikanischen Diner "Bread of Life", geführt von einer amerikanischen Familie, die sich mit den Einnahmen größten Teils um hörgeschädigte Menschen kümmerten! In der Küche und im Service arbeitete teils auch taubes Personal. Aber wir aßen dort die absolut besten Pancakes unseres Lebens und es stimmte einfach alles! :D Besser hätten wir nicht in den Tag starten können und es wurde noch besser, als wir in Hoi An ankamen und wir einfach vollkommen verzaubert von der Stadt waren. Die kleine an einem Fluss gelegene Altststadt versprühte ihren ganz eigenen Charme, die kleinen bunt beleuchteten Gassen und die tausend Girlanden die überall hingen, ließen die Stadt unglaublich romantisch erscheinen und manchmal fühlte ich mich wie in Italien! Wenn wir Fotos hochladen, werdet ihr das selbst sehen, wobei die Fotos nur ansatzweise das 'rüberbringen, was die Stadt ausgestrahlt hat. Wir blieben dort 2 Nächte. Am ersten Abend trafen wir uns mit Freunden aus Hue, gingen zusammen essen und spazierten durch die Stadt. Am zweiten Tag fuhren wir zum Strand, wobei es eindeutig zu kalt zum baden war und das Wasser auch mehr an die Nordsee erinnerte. Abends waren wir dann in einem Teehaus und die Stimmung dort war einfach Wahnsinn. Es war vollkommen still und da die mitarbeiter taubstumm waren, musste man ihnen alles über Handzeichen und Geschriebenem mitteilen, sodass auch kein Laut zu hören war. Noch dazu tranken wir nen super leckeren Tee und Felix schien von seinem Jasmintee geradezu benebelt. Er musste seinen Tee wohl ein bisschen zu sehr inhaliert haben, denn als wir schon längst draußen waren, schien er immer noch sehr abwesend. Ihm hats auf jeden Fall gefallen haha. Am nächsten Tag flogen wir dann von Da Nang nach Ho Chi Minh. Ursprünglich war es nicht geplant zu fliegen, aber als wir hörten, dass die Busfahrt dort runter über 25 Stunden dauern würde und Zug fahren nur 5$ günstiger wäre, viel uns die Entscheidung nicht schwer. Also kamen wir am Mittwoch (11.12.13.) in Ho Chi Minh City oder auch bekannt als Saigon, an. Wir hatten fünf sehr ereignisreiche Tage. Wir schliefen übrigens im Backpackerviertel Saigons im "Saigon Backpackers Hostel" und hatten dort die absolut bequemsten Betten der ganzen Reise. Jeder Gast hatte ein ganzes King Size Bett für sich alleine!! Das war so traumhaft! *-* Im Laufe unserer Zeit erliefen wir uns wie immer die Stadt und besuchten unter anderem das Kriegsmuseum über den Krieg zwischen den USA und den Vietnamesen in den 70ern/80ern. Das war echt ziemlich krass und bewegend. Der Fokus wurde eindeutig auf die Art und Weise gelegt, wie die Vietnamesen den Amerikanern zum Opfer fielen, welche Methoden seitens der Amerikaner eingesetzt wurden, um das vietnamesische Volk auszulöschen und was für gesundheitliche Schäden das vietnamesische Volk auch noch Generationen später davon getragen hatte, denn durch die tödlichen Chemikalien (Agent Orange) wurden auch viele Kinder der Direktbetroffenen geschädigt, die teils mit verformten Gliedmaßen oder gar fehlenden Gliedmaßen geboren wurden. Auch fuhren wir zu den "Tunneln", die während des Vietnamkriegs von den Vietnamesen gebaut wurden und in denen sie sich versteckten. Dort wurde uns unter anderem gezeigt, was für Fallen die Vietnamesen den Amerikanern bauten, in die diese durch Unachtsamkeit tappten. Das war auch echt brutal. Man hatte außerdem die Möglichkeit, durch so einen Tunnelschacht zu kriechen. Ich verzichtete, aber Felix ließ sich die Chance nicht entgehen und kroch einmal den gesamten Gang entlang :D Wir entdeckten dank dem "Lonely Planet" direkt um die Ecke bei unserem Hostel ein soo köstliches vietnamesisches Restaurant! Das war nichts im Vergleich zu dem langweligen fettigen Essen in Hanoi. Ich glaub wir haben uns in den 5 Tagen durch die halbe Speisekarte gefuttert und es war einfach ALLES toll! Leichte, total geschmacksintensive Suppen, Nudeln und Reis in jeder möglichen Art und Weise zubereitet, himmlische (!!!) Frühlingsrollen und der beste Ice Coffee auf Erden! Ach ja! In Vietnam findet man in jeder Straße mind. so um die drei Cafés! Da wimmelt es nur so von welchen! Nicht nur große Ketten, auch viele kleine süße Eckchen! :) Und was ich am meisten an dem Kaffee dort liebe! Er wird nicht mit normaler Milch zubereitet, sondern mit Kondenzmilch und die ist so göttlich! Könnt mich immer in die reinlegen! :D Es ging sogar schon so weit, dass ich morgens zum Frühstück Baguette mit Kondenzmilch bestrichen und darauf Banane zerschnippelt aß! Das war das absolut Beste! Macht Nutella eindeutig Konkurrenz und das will schon was heißen :D In Saigon waren wir übrigens noch ein zweites Mal im Kino und haben uns "Captain Phillips" mit Tom Hanks angeschaut. Zuuuu gut der Film! Den müsst ihr euch unbedingt anschauen! :D Am Montag (16.12.13.) sind wir nun nach Christchurch geflogen und ich sitze grad jetzt in dem Moment, in dem ich den Text schreibe, im Flugzeug aufm Weg nach Christchurch ;) Fürs Protokoll, wir schreiben den 17.12.13. , 12:35 Uhr Ortszeit Australien und ich bin totmüde :P Ich melde mich aus Neuseeland wieder hihi. Und verzeiht mir die Tippfehler, im Flugzeug wars manchmal etwas wackelig!
22November
2013

Ko Phangan 2.0

Hallo meine Lieben! Ich hab total das schlechte Gewissen, weil mein letzter Blogeintrag so lange zurück liegt! Aber das werd ich jetzt wieder gut machen und euch nun wieder auf den neusten Stand bringen! :) Also aktuell sind Felix und ich grad wieder auf Ko Phangan, also auf der Insel im Süden, auf der wir schon vor einem Monat waren. Tja, wie sind wir hierher gekommen? Haha. Also in meinem letzten Blogeintrag hatte ich ja bereits erklärt, dass es bei uns eh ein paar Planänderungen gab.. Diese Pläne wurden teils wieder abgeändert. Aber ich fang einfach mal am Anfang an. Wir sind am 14.11. (Donnerstag) mit dem Nachtbus von Chiangmai nach Bangkok gefahren. Unser Plan war es, noch ein paar Tage in Bangkok zu bleiben und dort dann schon früher als geplant nach Vietnam zu fliegen. Daraus wurde aber nichts, da die vietnamesische Botschaft uns einen Strich durch die Rechnung machte -.- Wir hatten ja von Deutschland aus bereits ein dreimonatiges Visum für Vietnam beantragt. Dies war aber datiert auf den 1.12.13. Da wir dafür aber eh jede Menge Geld bezahlt hatten und so oder so ja keine drei Monate in Vietnam geblieben wären, dachten wir, es sei kein Problem, das Datum einfach zu ändern. Also sind wir am Montag (18.11.) zur Botschaft gegurkt mit dem Ergebnis, dass wir innerhalb von zwei min abgespeist wurden ohne, dass sie das Datum geändert haben. Man konnte uns nicht wirklich sagen WARUM das nicht geht, nur das es so ist. Wir hätten also noch wieder ein neues Visum für die zehn Tage beantragen müssen, die wir vorher nach Vietnam einreisen. Das war uns aber zu teuer und wir hatten eh schon kein Bock mehr. Wir haben uns also kurzer Hand entschlossen, die letzten zehn Tage noch irgendwo an einem schönen Ort in Thailand zu verbringen. Da Felix nen Muskelfaserriss hat, muss er sein Bein eh schonen. Wir waren die ganze Zeit unentschlossen WOHIN die Reise denn gehen sollte.. Eigentlich wollten wir beide unbedingt nach Ko Phangan und wieder ins Shiralea Resort, aber die Fahrt war uns eigentlich zu lang. Aber nach ewigem Hin und Her sind wir dann doch recht kurzfristig und spontan in eine Travel Agency an der Khao San Road gelaufen, haben für ca. 13€ ne Bustour inkl. Bootticket nach Ko Phangan gebucht und zwei Stunden später gings auch schon los!! Als wir im Bus saßen waren wir beide auch mega happy über die Entscheidung und die Vorfreude stieg, zumal wir endlich die ganzen lieben Leute im Shiralea wieder treffen würden!! Die Nacht im Bus ging auch voll klar, ich hab tatsächlich 6 Stunden durchgeschlafen und bin erst aufgewacht als wir in Surat Thani angekommen sind. In Surat Thani mussten wir dann noch 2 1/2 Stunden warten bis wir dann mit nem Minibus abgeholt wurden, der uns zum Pier gebracht hat. Von dort waren es nochmal drei Stunden Fahrt mit dem Schiff. Eigentlich ne Mördertour, aber es hat sich mega gelohnt! Der größte Triumph an dem Tag war dann noch, dass ne Taxifahrerin, die uns ins Resort bringen sollte dachte, sie könne uns unwissende Touristen voll "verarschen" und abzocken. Tja, da hat sie die Rechnung ohne Felix und mich gemacht hihi. Wir wussten noch, dass ne Taxifahrt vom Pier zum Shiralea 150 Baht pro Person kostet. Sie wollte uns dann weiß machen, dass ne Fahrt dorthin 100 Baht mehr kostet. Sie meinte, dass mit den 150 Baht sei letztes Jahr gewesen. In diesem Jahr sei es allgemein teurer geworden.. Aber als Felix und ich ihr dann erklärten, dass wir vor nem Monat schon da waren und es da auch nur 150 Baht waren, ist sie eingeknickt und hat und für die üblichen 150 gefahren :D Irgendwie war das total das Highlight für uns, weil die Taxifahrer in Thailand einfach mal so unnormal dreist sind.. Jetzt sind wir auf jeden Fall im Shiralea und bleiben hier bis zum 29.11.. Dann gehts über Nacht auf gleichem Wege zurück nach Bangkok und am 1.12. fliegen wir dann endlich nach Hanoi! Da wir mittlerweile nur noch 16 Tage Vietnam haben (am 16.12. fliegen wir nach Christchurch), wollen wir diese 16 Tage nur über Couchsurfing in Vietnam leben! Mal sehen ob uns das gelingt! Wär auf jeden fall cool. Man trifft super viele Menschen und sparrt nebenbei auch noch Geld ;) Aber wir werden sehen. Ja das wars bisher eigentlich. Mehr neues gibts bei uns nicht. Aber wenns wieder richtig ans reisen geht, werden wohl auch wieder spannendere Berichte kommen! Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende! :D
14November
2013

Planänderungen!

Hallo meine Lieben! Bei Felix und mir gibt es einige Planänderungen, die ich euch nicht vorenthalten wollte ;) Wir hatten ja ursprünglich den Plan, vor Vietnam noch 2 Wochen durch Kambodscha zu reisen. Das hatten wir ja quasi kurzfristig eingeschoben. Diese Idee haben wir nun aber wieder verworfen und fliegen doch direkt von Bangkok nach Hanoi. Wir würden nämlich gerne an Weihnachten schon in Neuseeland sein. Wir hätten dann 4 Wochen Zeit in Vietnam, aber wir denken, dass das mehr als genug ist, zumal wir in nach 4 Wochen Thailand schon meinten, ein Monat hätte wohl gereicht. Außerdem zieht es uns doch stark nach Neuseeland, denn das war bisher immer unser Traumland! Das ist auf jeden Fall der aktuelle Stand, wobei ich nicht sagen kann, ob sich da noch einmal was ändert ;) Heute Abend geht es mit dem Bus zurück nach Bangkok (10 Stunden FAHRT!!!!! -.-) und am Montag oder Dienstag fliegen wir dann nach Vietnam. Bis dann!
11November
2013

Bilder, Bilder, Bilder!

Sukhothai :

Tempel in Chiang Mai :

Mae Hong Son Loop :

11November
2013

Maehongson Loop und Co!

Hallo meine Lieben!

Und schon wieder ist eine Woche vorbei.. Unglaublich wie schnell die Zeit dann doch vorbei geht. Bei uns ist in der letzten Woche sehr viel passiert und wir haben viel erlebt :D

Also, ich fang einfach mal am letzten Dienstag an. Da ging es für uns nämlich mit einem Roller (135 cc) auf den Maehongson Loop! Der Maehongsonloop ist eigentlich eine sehr sehr sehr lange Straße, die durch die verschiedensten kleinen Dörfer und Städte durch die Berge rund um Chiangmai führt. Ein Traum für jeden Zweirad Liebhaber. Wir sind also von Chiangmai gestartet und haben gleich am ersten Tag die ersten 136 km bewältigt. Die Landschaft ist wirklich atemberaubend schön und wahnsinnig vielfältig. Von bewaldeten Bergen, bis hin zu flachem von Reis- und Maisfeldern überzogenem Land und kahlem steinigen Gebirge, haben wir so gut wie alles gesehen, was die knapp 600 km lange Strecke zu bieten hat. Und es sind wirklich tolle Fotos dabei rausgekommen, die ich heut auch mit euch teilen möchte :D Unser erster Stopp auf dem Loop war die kleine Stadt Pai. Pai wirkt ein bisschen den 70ern entsprungen, denn überall findet sich eine Art "Hippiestil" wieder. Man findet Häuser, auf die "Love" oder "Peace" gepinselt wurde und der typische touristische Schnickschnack, also Klamotten, Schmuck etc. ist auch sehr an die Mode von damals angelehnt ;) In Pai blieben wir zwei Nächte und ich hätte nicht gedacht, dass ich dort meine bisher schlimmste Thailanderfahrung machen würde.. Die Geschichte muss ich jetzt nochmal kurz erzählen:

Felix und ich wollten Elefantenreiten gehen. Jeder, mit dem wir gesprochen hatten, hat uns das wärmstens empfohlen, also dachten wir uns "Na gut, probieren wir es mal aus". Als wir bei dem Elefantenresort ankamen, wirkte auf dem ersten Blick alles sehr seriös, sauber, ordentlich und die Tiere wirkten gesund und gepflegt. Wir buchten total glücklich eine Tour, die uns 1200 Baht pro Person kostete (30 Euro) und die eine Stunde Elefantenreiten durch die Berge beinhaltete, eine Stunde Reiten am Fluss, inklusive einer DVD mit Video- und Bildmaterial, auf dem unser Ritt festgehalten werden sollte. Klang erstmal alles sehr vielversprechend. Als wir dann um 15 Uhr anfingen, sahen wir uns bereits unserer ersten Hürde gegenüber, die aber da noch mit Spaß verbunden war. Wir mussten irgendwie auf diesen riesigen Elefanten raufkommen! Die hatten dort keine Leitern oder ein Podest oder irgendwie sowas, sondern man musste mit dem einen Fuß auf die Innenseite des Elefantenbeines steigen (Der Elefant hat das Bein leicht eingeknickt, sodass eine Mulde für den Fuß entstanden ist) und den anderen Fuß musste man oberhalb des Knies platzieren. Und dann sollte man sich einfach hochziehen und raufsetzen. Tja, das war dann irgendwie leichter gesagt als getan. Also Felix hat es noch relativ gut hinbekommen, weil er mit seinen 20 Meter langen Beinen eh schon ziemlich weit oben war, aber als ich meine Füße auf das Bein des Elefanten gestellt hatte, konnte ich noch nicht einmal richtig auf die andere Seite des Tieres gucken! Der Elefant selber hatte auch nur ein leichtes Seil um den Hals, woran man sich nicht wirklich festhalten konnte. Ich hing da also wirklich wie ein nasser Sack auf halb acht und bin partout nicht auf dieses Tier raufgekommen. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass auch andere Frauen dasselbe Problem hatten wie ich ;) Naja, irgendwie saß ich dann letztendlich doch drauf und es ging los. Wir saßen ja nun direkt auf dem Rücken des Tieres und nicht noch extra auf so einer Bank oder so und ich finde Elefantenrücken extrem unbequem. Da unsere Elefantendame einen ziemlich breiten Rücken hatte, hatte ich ein bisschen das Gefühl, ich würd in nem halben Spagat auf ihr herumturnen. Dementsprechend war es auch extrem schwierig dort oben sein Gleichgewicht zu halten. Zuerst ging es mit der Elefantendame plus Führer in die Berge. Bezieungsweise wurde uns gesagt, es ginge in die Berge. Stattdessen ging es eher in ein paar Hügel. Der Elefant war von Anfang an ziemlich bockig und der Elefantenführer hatte ganz schön mit ihr zu kämpfen. Dauernd lief sie irgendwo ins Gebüsch oder blieb einfach stehen. Das an sich fand ich eigentlich alles noch ganz witzig. Es war nicht unbedingt das, was ich erwartet hatte, aber okay. Von den Hügelchen ging es dann weiter zum Fluss. Dort angekommen wurden wir gefragt, ob wir mit dem Elefanten INS Wasser gehen möchten. Das taten wir dann auch und der Fluss war doch erschreckend tief und hatte eine ziemlich starke Strömung. Generell sah er nicht sehr einladend aus... Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, wunderts mich eigentlich voll, dass ich überhaupt zugestimmt hab. Ich Hypochonder hab eh immer vor allen mögichen Krankheiten Angst, aber nun ja. Als der Elefant im Wasser stand, waren wir sogar bis zum Knie im Wasser, weil der Fluss so tief war. Ich wurde angewiesen, mich auf den Hals des Dickhäuters zu setzen und mich an seinen Ohren festzuhalten. So weit, so gut. Am Anfang gab der Elefantenführer dem Tier das Kommando, uns mitm Rüssel nass zu spritzen. Das war auch noch super cool, zumal das ganze Spektakel ja auch noch per Video festgehalten wurde! Aber dann wurde dem Tier das Kommando gegeben "zu tauchen". Das gestaltete sich dann so, dass er sich einmal komplett zur Seite gelegt hat und ich unter dem Elefantenkopf unter Wasser war und wenn ich das mal so umgangssprachlich sagen darf: Das hat mir echt ne scheiß Angst gemacht! Ich mein, wir wussten überhaupt nicht wie so ein Elefant tickt und hatten auch keine Einweisung im Umgang mit dem Tier bekommen. Ich bin natürlich auch prompt runtergerutscht, weil ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte, mich plötzlich so festklammern zu müssen. Und die Strömung hat mich sofort weggerissen. Gegen die Strömung anschwimmen war für mich eh nicht drinne, da ich in dem Fluss nicht stehen konnte und sie viel zu stark war. Aber Felix hat Gott sei Dank relativ schnell reagiert. Er konnte darin stehen, hat mich abgefangen und zusammen haben wir es dann irgendwie wieder zurück zum Elefanten geschafft. Ich war schon ein bisschen verängstigt und als wir wieder auf dem Tier saßen, baten wir den jungen Mann, dem Elefanten nicht mehr dieses Kommando zu erteilen. Tja, entweder hat er uns nicht verstanden oder es hat ihm Spaß gemacht uns zu ärgern. Auf jeden Fall passierte die ganze Szenerie ein zweites Mal. Ich fiel wieder runter, aber trieb noch mehr ab als vorher. Mittlerweile hatte ich die totale Panik und wollte einfach nur ausm Wasser raus. Ich hab sogar geheult, aber keiner hat Anstalten gemacht, Felix und mir irgendwie zu helfen, wie wir uns dort durchs Wasser kämpften. Der Führer saß einfach nur auf seinem Elefanten und der Typ, der uns gefilmt hat, hat uns einfach nur doof angeglotzt. So ein Müll war das. Ich bin dann auch nicht mehr auf den Elefanten rauf, sondern zu Fuß und auch noch barfuß zurück zum Camp. Statt 2 Stunden waren wir nur eine unterwegs, die Stimmung war im Keller, ich war fertig mit den Nerven, beide waren wir klitschenass und auch noch 30 Euro los -.-. Ich bin mir sicher, dass das ganze auch ne superschöne Erfahrung hätte werden können, aber der Elefantenführer, der kaum älter als Felix und ich war, hat einiges dazu beigetragen, dass es mega bescheuert wurde! Aber immerhin haben wir ein Video davon, wie wir uns im Wasser abkämpfen.. Immerhin etwas also -.- Von Pai ging es am nächsten Tag weiter nach Sappong. Sappong ist eigentlich mehr ein nichtssagender Durchgangsort, aber im Wald gabs ein Guesthouse, dass direkt an einem Berghang gelegen war und von dem man verschiedenste Höhlen und Grotten besichtigen konnte. Das Guesthouse an sich war schon an sich ein Highlight. Komplett aus Holz gebaut und quasi mit der Natur verwachsen. Wir blieben dort eine Nacht. Eigentlich wollten wir uns diese Höhlen angucken, aber man musste ganze Touren plus Guide buchen, um das zu machen und unter 20 Euro ging da nichts. Ich glaub das teuerste waren 65 Euro, also leider nicht in Felix und meinem Budget. Aber wir hatten dort einen wirklich schönen Abend, denn witzigerweise waren dort richtig viele Deutsche, unter anderem einer aus Hamburg ;) Ein Mädchen hat mir eine Dread gemacht! Aber die ist ganz unten versteckt unter dem Rest meiner Haarmatte ;) Von Sappong gings weiter nach Maehongson! Die 70 km lange Strecke war wirklich landschaftlich die schönste!! Mitten in der Pampa, direkt an einem Reisfeld, umgeben von Bergen, saßen wir in einem super niedlichem Café. Im Süden von Thailand gabs so gut wie nie richtig tolle Cafés, aber irgendwo im nirgendwo gibts die wunderschönsten und gemütlichsten! Verkehrte Welt würd ich sagen, aber gut für uns :D In Maehongson blieben wir auch eine Nacht. Abends sind wir über den Nachtmarkt geschlendert, der direkt an einem See lag und haben uns mit einem Amerikaner aus Washington DC angefreundet (Sophia, diese Info ist für dich vielleicht ganz interessant :D). Am Samstag hatten wir dann unsere längste Tour vor uns! 150 km an einem Tag! Mein Po war so platt gesessen, als wir abends in Mae Chaem ankamen. Ich würd auch mal so pauschal sagen, dass die 150 km lange Strecke, die erlebnisreichste war. Wir sind tatsächlich einer ca. 2 Meter langen Schlange begegnet, die mitten auf der Straße gechillt hat und die echt riesig war und in der Dämmerung haben wir fast ne Cobra platt gefahren! Wir haben uns so unglaublich erschrocken!! Unser Glück, dass wir grad Berg ab gefahren sind und relativ schnell waren. Die hat sich nämlich schon ziemlich angriffslustig aufgerichtet, als wir da angeschossen kamen und Gott sei Dank gings auch ihr zu schnell, denn so ein Biss wär glaub ich schmerzhaft gewesen. Also ich würd mal schätzen, zwischen meinem Fußknöchel und dem Kopf der Cobra waren grad mal 70 oder 80 cm.. Danach war ich echt ein bisschen geschockt, aber hab mich auch gleichzeitig riesig gefreut, dass wir in freier Wildbahn an einem Tag zwei Schlangen gesehen haben!

Noch so eine Story war dann, dass wir auf halber Strecke zwischen Maehongson und Mae Chaem kaum noch Tank hatten, obwohl wir morgens voll getankt hatten, aber in so einen kleinen Roller passt dann doch nicht so viel rein. Einziges Problem war nur: Weit und breit keine Tankstelle! Wir sind dann an irgendeinem Bergdorf vorbei gekommen, haben dort gehalten und uns auf die Suche nach Sprit begeben. Das erste Problem war es, überhaupt jemanden zu finden. Das zweite war dann, demjenigen verständlich zu machen, was wir wollen. Da sprach nämlich keiner englisch. Eine jüngere Frau verstand dann was wir wollten und sie fuhr mitm Roller voraus und wir latschten zu Fuß hinterher. Und da das Dorf auch an einem Berghang lag, ging es immer weiter abwärts. Ich glaub, wir waren dort in dem Dorf die super Attraktion, denn wir wurden von allen eingehend gemustert. Man solls kaum glauben, aber in der halben Stunde durch das Dorf haben wir einen Babyelefanten gesehen, zwei Wildschweine, eine normale Sau mit Ferkeln, Hühner mit Küken und natürlich Tausend Hunde, denn die gibts hier in Thailand irgendwie so viel wie Mücken. Aber mal kurz zurück zum Sprit: Oh Wunder, das gefühlt letzte Haus in dem ganzen Dorf hatte tatsächlich Sprit! Wir wussten zwar nicht, ob es auch für unseren Roller geeignet war, aber wir mussten es wohl darauf ankommen lassen! Mit einer Volvicflasche und einer Fantaflasche gefüllt mit "Gasolin" gings dann den ganzen Weg wieder aufwärts zu unserem Roller. So ein kleiner Fußmarsch war eigentlich mal ne ganz gesunde Abwechslung zum ewigen Sitzen aufm Roller :)

Gegen Abend sind wir dann in Mae Chaem angekommen. Wir waren total müde und erledigt und waren einfach froh, als wir im Hostel ankamen. Am nächsten Tag sollte die letzte Etappe folgen, die uns dann wieder nach Chiangmai führt. Die letzten 120 km haben wir gestern auch relativ schnell gemeistert, denn 80 km davon gingen über den Highway. Da Felix sich abends in Mae Chaem noch den Magen verdorben hatte und gestern noch relativ schlapp war, waren wir froh, als wir in Chiangmai ankamen. Jetzt haben wir hier ein superschönes Guesthouse mit Pool und allem drum und dran, mitten im Zentrum der Altstadt :D Wir bleiben jetzt noch ein paar Tage in Chiangmai und fahren dann zurück nach Bangkok :) 

Soo, der Text war jetzt ewig lang, aber ich musste euch einfach mal wieder auf den neusten Stand bringen :D

Fotos gibts auch im Anschluss :*

02November
2013

Lebenszeichen!

Hallo ihr Lieben!

Nach gut einer Woche habe ich es nun wieder an den Laptop geschafft, um euch von meinen letzten Tagen zu berichten und euch via Fotos wieder auf den aktuellsten Stand zu bringen ;) Also, ich fang einfach mal in Bangkok an. Wir sind noch bis Dienstag dort geblieben und haben uns in der Zeit über diverse Märkte hergemacht und sogar einen Wat erkundigt! (Ist für Felix und mich echt eine Glanzleistung, denn wir sind nicht unbedingt das, was man als Vorzeigetouri bezeichnen könnte :P) Am Sonntag (27.10.13) waren wir dann auf dem großen Chatuchak Markt und er ist WIRKLICH "die Mutter aller Märkte"!! Ich glaube, wir sind letztendlich nicht einmal den halben Markt abgelaufen, denn er war so unglaublich riesig, unübersichtlich und beengt, dass wir uns teilweise verlaufen haben oder einfach im Kreis gelaufen sind. Der Markt ist ein Paradies für Secondhandliebhaber und und für jeden, der auf individuelle Einzelstücke steht. Klar, es gab dort auch Massen an gefälschten Klamotten etc., aber vor allem die Designerstücke, entworfen von jungen und noch vollkommen unbekannten Thais, waren die wahren Kostbarkeiten in diesem Spektakel! Nach 4 Stunden Shoppen, Pfeilschen mit den Händlern und Rumgerenne schwirrte Felix und mir der Kopf und wir gingen dankbar dem Ausgang entgegen. Der Markt war einfach atemberaubend, aber jedes Wochenende würde ich dort wahrscheinlich nicht überleben.. Respekt an die Thais ;)

Am Dienstag ging es dann für uns weiter von Bangkok nach Sukhothai. Wir haben in Bangkok zwar noch nicht alles gesehen was wir wollten, aber das holen wir nach, wenn wir aufm Rückweg dort wieder einen Stopp einlegen. Sukhothai war eine süße, kleine, aber nicht sehr spektakläre Stadt.. Oder eher ein Städtchen. Das Highlight dort war der Historical Park. Vom 13. - 15. Jahrhundert war Sukhothai die Hauptstadt vom gleichnamigen Reich. Heute kann man im Historical Park die Ruinen der ehemaligen Königsstadt "bewundern" und sich jede Menge ehemalige Wats angucken. Felix und ich haben dort einen Tag verbracht, uns Fahrräder geliehen und dann ganz entspannt den Park erkundigt. Die Parkanlage an sich war nämlich schon ein Highlight! Da Sukhothai ansonsten aber nicht viel zu bieten hatte, sind wir dort nach zwei Nächten wieder abgehauen und haben den Bus nach Chiangmai genommen. Chiangmai war ja vorläufig erst einmal unser Zielort, denn nach dem vielen Reisen und Orte wechseln in so kurzer Zeit, brauchten wir doch mal wieder einen "sicheren Hafen", in dem wir ein paar Tage (1-2 Wochen) verschnaufen können :) Chiangmai ist wirklich eine atemberaubend schöne Stadt. Die Altstadt, die gleichzeitig das Zentrum bildet, ist durch einen  Wassergraben, der einmal komplett um die Altstadt herum führt, von der Neustadt getrennt. Wir haben ein Hostel mitten in der Altstadt und hier ist echt mega viel los!! Leider konnte ich die ersten Tage Chiangmai nicht wirklich genießen, denn durch die vollkommen unterkühlten Verkehrsmittel und Räume in Bangkok, hab ich mir erstmal ne Art Grippe eingefangen. Da die Halsschmerzen immer schlimmer wurden, hab ich nach einem Monat Thailand auch Bekanntschaft mit hiesigen Krankenhäusern gemacht!! Wir sind durch Zufall in einem christlichen Krankenhaus gelandet und ich muss sagen, ich war echt positiv überrascht. Ich kam mir zwar am Anfang ein bisschen blöd vor, da sie mich sofort in einen Rollstuhl gesteckt haben, obwohl ich jetzt ja nicht grad sterbenskrank war, aber okay. Nachdem ich 5 verschiedenen Krankenschwestern erklären musste, was meine Symptome sind, war ich auch relativ fix beim Arzt in Behandlung und nach gefühlten 20 min wieder ausm Krankenhaus raus. Mit ner Chemiebombe in der Handtasche (Antibiotikum) gings dann ab ins Hostel und zurück ins Bett und ich muss sagen: Antibiotikum wirkt wahre Wunder! *-* Pünktlich zu meinem Geburtstag war ich wieder fit (innerhalb eines Tages!!) und deshalb konnten Felix und ich uns heute auch einen super schönen Tag machen :D Gar nicht so übel, mal NICHT an seinem Geburtstag zu frieren, sondern in kurzer Hose und Top aufm Roller durch die Stadt zu fahren!

Sooo, jetzt kommen im Anhang noch die ganzen Fotos! Es sind noch einige aus Ko Tao dabei, dann natürlich welche aus Bangkok.Die Fotos aus Sukhothai müssen noch auf den PC gezogen werden und die aus Chiangmai müssen noch gemacht werden, insofern folgen die irgendwann später ;)

Viel Spaß beim Angucken und bis bald!

Banane mit Schoki und Nüssen Banane mit Schoki und Nüssen (Ist jetzt leider alles ein bisschen durcheinander, aber die Fotos mit Meer etc. sind alle noch auf Ko Tao. Der Rest ist Bangkok)

26Oktober
2013

Bangkok, i love you!

Hallo ihr alle!! Liebe Grüße aus Bangkok! Diese Stadt ist echt der absolute Wahnsinn! Als wir den Schock über den Preis des Hotelzimmers erst einmal verdaut hatten, wars doch alles gar nicht mehr so dramatisch. Ich mein, das Zimmer war schon echt genial, aber klar war für uns trotzdem, wir würden dort nur eine Nacht bleiben. Intelligenterweise sind Felix und ich auch noch in einem der teuersten Stadtteile von Bangkok gelandet. In Sukhumvit gehen ausländische Geschäftsleute ein und aus und die High Society von Bangkok trifft sich dort.. Also eigentlich kein Wunder, dass das Hostel so teuer war. Gestern haben wir Sukhumvit erkundet, sind mit der BTS (skytrain) gefahren und waren am berühmten Siam Square. Dort reiht sich ein Shoppingcenter an das nächste. Empfohlen wurden uns die Food Courts in den Einkaufszentren. Sehr begeistert waren wir dann allerdings nicht. Du bekommst eine Karte, die du mit beliebig viel Geld aufladen kannst und dann kannst du dich theoretisch von Essensstand zu Essensstand schlemmen. Klingt erstmal so, als sei man im Paradies gelandet, so paradiesisch ists dann aber letztendlich nicht. Wir waren total überfordert, weil es so viele Stände gab, alles extrem unübersichtlich war und einfach zu viele Menschen auf einem Haufen standen. Und im Verhältnis zu den Garküchen war es auch extrem teuer. Trotz allem war es eine super lustige Erfahrung, die man mal mitgemacht haben sollte! Und letztendlich war es ja auch nur Felix und meine Meinung, andere finden es dort vielleicht mega göttlich :) Ich hatte allerdings auch mein persönliches Highlight im Siam Paragon! Es gab im obersten Stockwerk einen Cupcake Stand mit den verschiedensten Cupcake Sorten! Die unterschiedlichsten Sorbés, Füllungen, Geschmacksrichtungen! Da ich ja eh die Naschkatze vom Dienst bin, war ich dort genau an der richtigen Adresse und im siebten Himmel ;) Letztendlich hatte Felix einen "ultimate chocolate" Cupcake und ich einen "white chocolate macadamia"! Ich hab natürlich fleißig Fotos von allem gemacht und die bekommt ihr auch noch zu Gesicht, sobald Felix und ich wieder die neusten Fotos auf den PC geladen haben! Ansonsten haben wir uns gestern wie gesagt den Stadtteil Sukhumvit ein bisschen erlaufen und die kleineren Straßen angeschaut. Aber die Reise steckte uns echt noch in den Knochen und deshalb haben wir uns es abends vorm Fernseher gemütlich gemacht. Unser Fernseher im Zimmer hatte nämlich diesen mega coolen Fernsehsender, auf dem nacheinander die neusten Filme liefen! So kann mans echt aushalten :D Heute morgen haben wir schön verschlafen. Wir mussten um 11 Uhr aus dem Hotelzimmer raus sein und um 20 vor 11 hab ich auf die Uhr geschaut! Ich sags mal so: Wenigstens wissen wir jetzt, dass duschen, anziehen und Rucksack packen auch in 20 min möglich ist ;) Wir sind jetzt im Mile Map Hostel im Stadtteil Silom gelandet. Das Hostel wurde mir von Hostelworld.com empfohlen und es ist echt super schön hier! Ein sehr modernes Hostel, super zentral gelegen und man kann von hier aus fast jedes öffentliche Verkehrsmittel sofort nutzen. Also Bus,Bahn und Fähre. Da wir heute erst um 16 Uhr in der neuen Unterkunft angekommen sind (wir haben ewig gebraucht, weil ich Intelligenzbestie gestern Abend nur ein Screenshot von dem Ort des Hostels gemacht hab und wir dann heute weder den Namen, noch den Straßennamen hatten und nur eine grobe Übersicht, wo das Hostel sein muss), haben wir uns auch heute darauf beschränkt, uns Silom und den Hafen anzuschauen. Felix und ich haben den perfekten Riecher, was Essensmärkte angeht und so sind wir auch heute wieder auf einem gelandet und haben uns ein bisschen von Stand zu Stand genascht. Es macht einfach so mega viel Spaß, diese ganz andere Art von Essen zu probieren und bisher hat uns eigentlich alles, was wir so an traditionellen thailändischen Süßigkeiten/Gerichten gegessen haben, geschmeckt. Essen ist hier einfach Kultur und wir haben hier den Eindruck bekommen, dass auch die Thais selbst kaum zu Hause kochen, sondern auch immer auswärts an den Garküchen essen. Das scheint hier Gang und Gebe zu sein. Morgen steht auf unserem Plan der große Chatuchak- Markt und Chinatown. Den Markt gibts nur samstags und sonntags und in unserem Reiseführer wird er als "Mutter aller Märkte" beschrieben. Also wir werden sehen :D Auf Chinatown sind wir schon sehr gespannt, denn es gehört noch zum alten Teil von Bangkok und bisher haben wir nur die neuen Teile kennen gelernt. Am Montag wollen wir auf jeden Fall alle wichtigen Wats und den großen ehemaligen Königspalast besichtigen. Das liegt alles an dem großen Fluss "Mae Nam Chao Phraya" (hier nennen ihn aber irgendwie alle nur Chao Phraya), der mitten durch Bangkok fließt und ich denke mal, da werden wir dann die Boote nutzen. Es wird mit Sicherheit noch ein weiterer Bericht aus Bangkok inklusive Fotos folgen, aber bis dahin wünsch ich euch allen erstmal eine gute Nacht :) Bei uns ists jetzt 0:30 Uhr! Bis dann :*
25Oktober
2013

One night in Bangkok!

Hallooo! Kurzer Bericht aus Bangkok im 7 Uhr morgens.. Unsere Fahrt von Ko Tao nach Bangkok war lang und anstrengend, aber wir haben die meiste Zeit im Bus geschlafen und es deshalb recht gut überstanden. Um 14:30 Uhr haben wir die Songserm Fähre nach Chumphorn genommen und sind dort um 19 Uhr mit dem Bus abgefahren. Wir waren denn mit einigen Zwischenstopps nach ca. 8 Stunden irgendwo in Bangkok. Tja, was macht man um diese Uhrzeit dort? Wir hatten noch kein Hostel gebucht, wussten aber grob wo wir hinwollten. Nach wilden Diskussionen mit diversen Taxifahrern, saßen wir dann endlich in einem und wir sollten für 150 Baht an unser Ziel gebracht werden. Uns wurde zwar immer davon abgeraten, in Bangkok ohne Taximeter zu fahren, aber um diese Uhrzeit und erschöpft und müde, war uns das dann auch irgendwie egal. Es hat ja auch alles geklappt. Als wir dann 20 min später vor unserem Hostel standen, dass "Nana Chart" heißen sollte (ich schreib extra "sollte"), standen wir vor verschlossenen Türen. Es schien noch zu früh zu sein, was uns allerdings auch merkwürdig vorkam. Da wir eh Hunger hatten, haben wir uns dann kurzer Hand entschlossen, den Subway gegenüber aufzusuchen und uns einen kleinen nächtlichen Snack zu gönnen. Um 5:30 Uhr wollten wir es dann nochmal wagen, doch das Hostel schien immernoch verschlossen. Ein Nachtwächter hat uns dann schließlich mit Händen und Füßen redend zu verstehen gegeben, wir sollten mal um die Hausecke gucken. Dort war ein Hostel, allerdings nicht Nana Chart. Felix hat sich irgendwann dazu durchgerungen, das Hostel nach dem Nana Chart zu fragen und siehe da: Dieses Hostel WAR das Nana Chart. Das ganze war ein großer Gebäudenkomplex und das Nana Chart hatte seinen Namen gewechselt.. Gut zu wissen -.- Die Krönung des ganzen waren dann die Preise der Zimmer. Ein Doppelzimmer mit eigenem Bad hat uns jetzt 600 Baht pro Person gekostet! Das sind über 12€! Felix und ich sind fast hinten über gefallen. Ein Gemeinschaftsschlafsaal mit Gemeinschaftsbad hätte uns 500 Baht die Nacht gekostet. Also ein quasi noch schlechteres Preis- Leistungsverhältis. Der Reiseführer, der uns das Nana Chart empfohlen hatte, sprach von 290 Baht die Nacht.. Dementsprechend ist unsere Laune gerade im Keller. Wir bleiben hier jetzt nur eine Nacht und suchen uns dann etwas sehr viel billigeres, denn 12€ die Nacht liegt eindeutig über unserem Budget. Gute Nacht euch allen, bei euch ists ja grad mal 2 Uhr ;)
23Oktober
2013

Na endlich !!

Hallo zusammen! Es kommen endlich die ersehnten Fotos!! Es ging leider nicht früher, obwohl ich Samstag meinte, sie würden Sonntag kommen ;) Meine Angaben sind immer ohne Gewähr. Also die Fotos sind jetzt noch einmal über die ganzen letzten Tage auf Ko Phangan und die Fullmoonparty. Da ich schon die ganze Woche angeschlagen war und am Tag der Party auch irgendwie ein bisschen krank, war die Fullmoonparty für mich nicht so das Highlight. Ich war auch schon wieder um halb drei zu Hause. Am nächsten Tag meinten aber die meisten, dass ich nicht wirklich etwas verpasst hätte. Die Party war zwar witzig und alles, aber mehr auch nicht. Wenn man nicht besoffen war, soll es kaum aushaltbar gewesen sein. Nur als Tipp für alle, die da mal hinwollen. Kippt ordentlich ein paar Shots bevor ihr da hingeht! ;) Aber passt auf der Party auf, dass euch nichts in die Getränke gekippt wird. Die Vorparty in unserem Resort war echt genial! Thailändische Frauen haben uns mit Neonfarben bemalt und es sah im Neonlicht wunderschön aus! Aber das könnt ihr gleich selbst sehen ;) Mittlerweile sind wir auf Ko Tao und morgen gehts nach BANGKOK!! FREU MICH DA SCHON RIESIG DRAUF! Aber jetzt erstmal viel Spaß beim Anschauen der Bilder! :*

19Oktober
2013

Jetzt aber wirklich mal "Into the Wild"!

Hallo ihr alle!

Die letzten Tage auf der Insel waren nicht besonders spektakulär, deshalb schreib ich erst heute wieder! Es ist natürlich super entspannt und mega witzig hier! Ich könnte den ganzen Tag in der Hängematte chillen! Aber machen wir natürlich nicht.. Auf jeden Fall nicht NUR ;)

Die letzten Tage waren wir im Norden von Ko Phangan (Ko Ma) schnorcheln, haben die Insel noch weiter mit dem Roller erkundet und das mega blaue Wasser und den weißen Sand genossen :D Mittlerweile haben wir auch schon ein paar Deutschsprachige kennen gelernt, die alle super lieb sind und mit denen wir hier auch die meiste Zeit verbringen! Englisch zu sprechen macht zwar Spaß und alles, aber es ist doch mal wieder ne Abwechslung, außer mit Felix seine Landessprache zu sprechen ;)

Ihr fragt euch bestimmt, warum ich die Überschrift da oben gewählt hab.. Also, ich erzähl euch die Story:

Felix und ich waren vorgestern (Donnerstag, 17.10.) ,wie schon oben erwähnt, schnorcheln. Neben dem Strand und dem Meer waren dort auch noch ein paar Wiesen und Sümpfe, wo Bungalows standen und Restaurants. Ich bin grad alleine die Straße längs gelaufen und hatte neben mir eine solche Wiese und so einen Minibach. Man kanns eigentlich kaum noch Bach nennen, aber irgendein Gewässer. Ich hab an nichts Böses gedacht, als ich plötzlich rechts neben mir etwas rascheln höre.. Ich dreh mich zur Seite und seh gute drei Meter von mir entfernt etwas im Gras sitzen. Und es war entweder die riesigste Echse, die ich je in meinem Leben gesehen hab oder ein kleinerer Alligator!! Ich bin innerlich so gestorben! Das Vieh war gute 2 Meter lang, hatte einen mega kräftigen Körper, aber im Verhältnis einen relativ kleinen Kopf. Irgendwie hab ich überhaupt nicht aufm Zettel gehabt, dass es solche Tiere hier auch frei laufend gibt, denn aus Deutschland kenn ich diese Tiere nur ausm Zoo. Ich stand da also wie erstarrt und wusste nicht recht, wie ich mich jetzt verhalten soll. Ich war total fasziniert von diesem Tier, hatte aber gleichzeitig extrem Panik! Wie verhält man sich auch in so einer Situation? Rennt man weg, kommt das Tier dann hinterher? Oder bleibt man stehen und wartet bis das Tier abhaut? Ich hatte keeeine Ahnung.. Ich hab mich letzten Endes für ersteres entschieden und hab die Beine in die Hand genommen und bin einfach gerannt! So schnell wie seit langem nicht mehr! Ich hab noch aus dem Augenwinkel gesehen, dass das Tier sich Richtung Bach bewegt hat. Wir waren denk ich beide ganz froh, dass wir aus dieser Situation raus waren ;) Am gleichen Tag haben wir übrigens auch noch eine Giftschlange gesehen. Sie lag mitten auf der Straße und Esat (ein Freund, den wir hier kennen gelernt haben) wär mit dem Roller fast über sie rüber gefahren. Das hätte für beide böse enden können. Die Schlange wär quasi platt gewesen und Esat wäre vorher vielleicht noch von ihr gebissen worden. Aber es ist ja alles gut gegangen!

Heute Abend ist endlich die ersehnte Fullmoonparty! Mal sehen, ob es wirklich so gut wird, wie alle sagen!

Morgen folgen im übrigen alle Bilder aus den letzten Tagen! Wir haben nicht sonderlich viele geschossen, aber die paar werden wir selbstverständlich mit euch teilen ;)

Liebe Grüße an euch alle!

Mari :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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